Der Pandurensteig

Auf dem Pandurensteig durch den Bayerischen Wald

Herzogau bei Waldmünchen  Wandern am Goldsteig und Pandurensteig

Pandurensteig

TOURENBESCHREIBUNG

1. Tag: Waldmünchen – Cham (23 km, ca. 6 Std.)
Die Wanderung startet in Waldmünchen, wo in Erinnerung an die Bedrohung der Stadt durch die Panduren jährlich das berühmte Freilichtfestspiel „Trenck der Pandur vor Waldmünchen“ aufgeführt wird. Durch das idyllische Bergland des Naturparks Oberer Bayerischer Wald geht die Tour mit vielen großartigen Aussichten nach Cham, das beim Angriff der Panduren 1742 in Flammen aufging.

2. Tag: Cham – Prackenbach
(32 km, ca. 8 Std.)
Hinter der Chamer Stadtmauer überquert man den Regenfluss und wandert durch die Chamer Senke, vorbei am Vogelschutzgebiet Rötelseeweiher, an der Burg Thierlstein (Beginn des Pfahls) durch das Naturschutzgebiet „Moosbacher Pfahl“ vorbei an Moosbach mit Kalvarienberg und Kreuzigungsgruppe bis Prackenbach.

3. Tag: Prackenbach – Patersdorf (18 km, ca. 4 Std.)
An malerischen Fußpfaden entlang des Pfahls geht die Route durch die Naturschutzgebiete „Großer Pfahl“, „St. Antonius Pfahl“ und „Hofpfahl“ nach Patersdorf.

4. Tag: Patersdorf – Rinchnach (24 km, ca. 6 Std.)
In stetigem Auf und Ab führt der Pandurensteig entlang der Kiefernwälder und Quarzsteinbrüche. Vom Tal der Wolfersteiner Ohe geht es steil hinauf zur Burgruine Weißenstein. Hier verlässt der Pandurensteig den Pfahl und erreicht den Klosterort Rinchnach.

5. Tag: Rinchnach – Spiegelau (17 km, ca. 4 Std.)
Durch ausgedehnte Bergwälder führt die Tour über den Felsgrat des Wagensonnriegels mit herrlicher Aussicht nach Klingenbrunn und in den Glasmacherort Spiegelau.

6. Tag: Spiegelau – Perlesreut (26 km, ca. 6 Std.)
In einer abwechslungsreichen „Berg- und Talwanderung“ durch die stark reliefierte Hügellandschaft des Bayerischen Waldes führt der Pandurensteig an einer Vielzahl von Dörfern, Einzelhöfen und Mühlen vorbei nach Perlesreut.

7. Tag: Perlesreut – Fürsteneck (15 km, ca. 3 Std.)
Von Perlesreut führt die Tour hinab ins romantische Ilztal. Von dem Naturschutzgebiet „Ilz am Dießenstein“ folgt der Pandurensteig dem wildromantischen ursprünglichen Flusstal durch Hangwälder und Auwiesen. Über die Ausflugswirtschaft Schrottenbaummühle erreicht man schließlich die Burg Fürsteneck.

8. Tag: Fürsteneck – Passau (19 km, ca. 4 Std.)
Auf dieser leichten und wunderschönen Wanderung durch das Ilztal erzählen zahlreiche Informationstafeln von der Ökologie und den kulturellen Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses. Ab Kalteneck geht es, links oder rechts der Ilz, bis nach Hals von wo aus man bequem mit dem Linienbus oder zu Fuß das Stadtzentrum der Dreiflüssestadt Passau erreicht.

 

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